Plisch und Plum

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Erstes Kapitel


Eine Pfeife in dem Munde,
Unterm Arm zwei junge Hunde
Trug der alte Kaspar Schlich. -
Rauchen kann er fürchterlich.
Doch, obschon die Pfeife glüht,
Oh, wie kalt ist sein Gemüt! -
»Wozu« - lauten seine Worte -
»Wozu nützt mir diese Sorte?
Macht sie mir vielleicht Pläsier?
Einfach nein! erwidr' ich mir.
Wenn mir aber was nicht lieb,
Weg damit! ist mein Prinzip.«
 
An dem Teiche steht er still,
Weil er sie ertränken will.
Ängstlich strampeln beide kleinen
Quadrupeden mit den Beinen;
Denn die innre Stimme spricht:
Der Geschichte trau ich nicht! -
 
Hubs! fliegt einer schon im Bogen.
Plisch! - da glitscht er in die Wogen.
 
Hubs! der zweite hinterher.
Plum! damit verschwindet er.
 
»Abgemacht!« rief Kaspar Schlich,
Dampfte und entfernte sich.
Aber hier, wie überhaupt,
Kommt es anders, als man glaubt.
Paul und Peter, welche grade
Sich entblößt zu einem Bade,
Gaben still verborgen acht,
Was der böse Schlich gemacht.
 
Hurtig und den Fröschen gleich
Hupfen beide in den Teich.
 
Jeder bringt in seiner Hand
Einen kleinen Hund ans Land.
 
»Pilsen« - rief Paul - »so nenn ich meinen.«
Plum - so nannte Peter seinen.
 
Und so tragen Paul und Peter
Ihre beiden kleinen Köter
Eilig, doch mit aller Schonung,
Hin zur elterlichen Wohnung.

Zweites Kapitel


Papa Fittig, treu und friedlich,
Mama Fittig, sehr gemütlich,
Sitzen, Arm in Arm geschmiegt,
Sorgenlos und stillvergnügt
Kurz vor ihrem Abendschmause
Noch ein wenig vor dem Hause,
Denn der Tag war ein gelinder,
Und erwarten ihre Kinder.
 
Sieh, da kommen alle zwei,
Plisch und Plum sind auch dabei. -
 
Dies scheint aber nichts für Fittig.
Heftig ruft er: »Na, da bitt ich!«
Doch Mama mit sanften Mienen,
»Fittig!!« - bat sie - »gönn' es ihnen!!«
 
Angerichtet stand die frische
Abendmilch schon auf dem Tische.
Freudig eilen sie ins Haus;
Plisch und Plum geschwind voraus.
 
Ach, da stehn sie ohne Scham
Mitten in dem süßen Rahm
Und bekunden ihr Behagen
Durch ein lautes Zungenschlagen.
 
Schlich, der durch das Fenster sah,
Ruft verwundert: »Ei, sieh da!
 
Das ist freilich ärgerlich,
Hehe! aber nicht für mich!!«

Drittes Kapitel


Paul und Peter, ungerührt,
Grad als wäre nichts passiert,
Ruhn in ihrem Schlafgemach;
Denn was fragen sie darnach.
Ein und aus durch ihre Nasen
Säuselt ein gelindes Blasen.
Plisch und Plum hingegen scheinen
 
Noch nicht recht mit sich im reinen
In betreff der Lagerstätte.
 
Schließlich gehn sie auch zu Bette.
Unser Plisch, gewohnterweise,
Dreht sich dreimal erst im Kreise.
Unser Plum dagegen zeigt
Sich zur Zärtlichkeit geneigt.
 
Denen, die der Ruhe pflegen,
Kommen manche ungelegen.
 
»Marsch!« - Mit diesem barschen Wort
Stößt man sie nach außen fort. -
 
Kühle weckt die Tätigkeit;
Tätigkeit verkürzt die Zeit.
Sehr willkommen sind dazu
Hier die Hose, da der Schuh;
 
Welche, eh der Tag beginnt,
Auch bereits verändert sind.
 
Für den Vater welch ein Schrecken,
Als er kam und wollte wecken.
Der Gedanke macht ihn blaß,
Wenn er fragt: Was kostet das?
 
Schon will er die Knaben strafen,
Welche tun, als ob sie schlafen.
Doch die Mutter fleht: »Ich bitt dich,
Sei nicht grausam, bester Fittig!!«
Diese Worte liebevoll
Schmelzen seinen Vatergroll.
 
Paul und Peter ist's egal.
Peter geht vorerst einmal
In zwei Schlapp-Pantoffeln los,
Paul in seiner Zackenhos.
 
Plisch und Plum, weil ohne Sitte,
Kommen in die Hundehütte.
 
»Ist fatal!« - bemerkte Schlich -
»Hehe! aber nicht für mich!«

Viertes Kapitel


Endlich fing im Drahtgehäuse
Sich die frechste aller Mäuse,
Welche Mama Fittig immer,
Bald im Keller, bald im Zimmer,
Und besonders bei der Nacht,
Fürchterlich nervös gemacht.
 
Dieses gibt für Plisch und Plum
Ein erwünschtes Gaudium;
Denn jetzt heißt es: »Mal heraus,
Alte, böse Knuspermaus!«
 
Husch! des Peters Hosenbein,
Denkt sie, soll ihr Schutz verleihn.
 
Plisch verfolgt sie in das Rohr;
Plum steht anderseits davor.
 
Knipp! in sein Geruchsorgan
Bohrt die Maus den Nagezahn.
 
Plisch will sie am Schwanze ziehn,
 
Knipp! am Ohre hat sie ihn.
 
Siehst du wohl, da läuft sie hin
In das Beet der Nachbarin.
 
Kritzekratze, wehe dir,
Du geliebte Blumenzier!
 
Madam Kümmel will soeben
Öl auf ihre Lampe geben.
Fast wär ihr das Herz geknickt,
Als sie in den Garten blickt.
 
Sie beflügelt ihren Schritt,
Und die Kanne bringt sie mit.
 
Zornig, aber mit Genuß
Gibt sie jedem einen Guß:
Erst dem Plisch und dann dem Plum.
 
Scharf ist das Petroleum;
Und die Wirkung, die es macht,
Hat Frau Kümmel nicht bedacht.
 
Aber was sich nun begibt,
Macht Frau Kümmel so betrübt,
Daß sie, wie von Wahn umfächelt,
Ihre Augen schließt und lächelt.
 
Mit dem Seufzerhauche: U!
Stößt ihr eine Ohnmacht zu.
 
Paul und Peter, frech und kühl,
Zeigen wenig Mitgefühl;
Fremder Leute Seelenschmerzen
Nehmen sie sich nicht zu Herzen.
 
»Ist fatal!« - bemerkte Schlich -
»Hehe! aber nicht für mich.«

Fünftes Kapitel


Kurz die Hose, lang der Rock,
Krumm die Nase und der Stock,
Augen schwarz und Seele grau,
Hut nach hinten, Miene schlau -
So ist Schmulchen Schiefelbeiner.
(Schöner ist doch unsereiner!)
 
Er ist grad vor Fittigs Tür;
Rauwauwau! erschallt es hier. -
 
Kaum verhallt der rauhe Ton,
So erfolgt das Weitre schon.
 
Und wie schnell er sich auch dreht,
Ach, er fühlt, es ist zu spät;
 
Unterhalb des Rockelores
Geht sein ganze Sach kapores.
 
Soll ihm das noch mal passieren?
Nein, Vernunft soll triumphieren.
 
Schnupp! Er hat den Hut im Munde.
Staunend sehen es die Hunde,
Wie er so als Quadruped
Rückwärts nach der Türe geht,
 
Wo Frau Fittig nur mal eben
Sehen will, was sich begeben.
 
Sanft, wie auf die Bank von Moos,
Setzt er sich in ihren Schoß.
 
Fittig eilte auch herbei. -
»Wai!« - rief Schmul - »ich bin entzwei!
Zahlt der Herr von Fittig nicht,
Werd ich klagen bei's Gericht!«
 
Er muß zahlen. - Und von je
Tat ihm das doch gar so weh.
 
Auf das Knabenpaar zurück
Wirft er einen scharfen Blick,
So, als ob er sagen will:
»Schämt euch nur; ich schweige still!«
Doch die kümmern sich nicht viel
Um des Vaters Mienenspiel. -
 
»Ist fatal!« - bemerkte Schlich -
»Hehe! aber nicht für mich.«

Sechstes Kapitel


Plisch und Plum, wie leider klar,
Sind ein niederträchtig Paar;
Niederträchtig, aber einig,
Und in letzter Hinsicht, mein ich,
Immerhin noch zu verehren;
Doch wie lange wird das währen?
Bösewicht mit Bösewicht -
Auf die Dauer geht es nicht.
 
Vis-à-vis im Sonnenschein
Saß ein Hündchen hübsch und klein.
Dieser Anblick ist für beide
Eine unverhoffte Freude.
 
Jeder möchte vorne stehen,
Um entzückt hinauf zu spähen.
Hat sich Plisch hervorgedrängt,
Fühlt der Plum sich tief gekränkt.
 
Drängt nach vorne sich der Plum,
Nimmt der Plisch die Sache krumm.
 
Schon erhebt sich dumpfes Grollen,
Füße scharren, Augen rollen,
 
Und der heiße Kampf beginnt;
 
Plum muß laufen, Plisch gewinnt.
 
Mama Fittig machte grad
Pfannekuchen und Salat,
Das bekannte Leibgericht,
Was so sehr zum Herzen spricht.
 
Hurr! da kommt mit Ungestüm
Plum, und Plisch ist hinter ihm.
Schemel, Topf und Kuchenbrei
Mischt sich in die Beißerei. -
 
»Warte, Plisch! du Schwerenöter!«
Damit reichte ihm der Peter
Einen wohlgezielten Hieb. -
Das ist aber Paul nicht lieb.
 
»Warum schlägst du meinen Köter?«
Ruft der Paul und haut den Peter.
 
Dieser, auch nicht angefroren,
Klatscht dem Paul um seine Ohren.
 
Jetzt wird's aber desperat. -
Ach, der köstliche Salat
Dient den aufgeregten Geistern,
Sich damit zu überkleistern.
 
Papa Fittig kommt gesprungen
Mit dem Stocke hochgeschwungen.
Mama Fittig, voller Güte,
Daß sie dies Malör verhüte,
»Bester Fittig« - ruft sie - »faß dich!«
Dabei ist sie etwas hastig.
 
Ihre Haube, zart umflort,
Wird von Fittigs Stock durchbohrt.
»Hehe!« - lacht der böse Schlich -
»Wie ich sehe, hat man sich!«
 
Wer sich freut, wenn wer betrübt,
Macht sich meistens unbeliebt.
 
Lästig durch die große Hitze
Ist die Pfannekuchenmütze.
 
»Höchst fatal!« - bemerkte Schlich -
»Aber diesmal auch für mich!«

Siebentes Kapitel


Seht, da sitzen Plisch und Plum
Voll Verdruß und machen brumm!
Denn zwei Ketten, gar nicht lang,
Hemmen ihren Tatendrang.
 
Und auch Fittig hat Beschwerden.
»Dies« - denkt er - »muß anders werden!
Tugend will ermuntert sein,
Bosheit kann man schon allein!«
Daher sitzen Paul und Peter
Jetzt vor Bokelmanns Katheder;
Und Magister Bokelmann
Hub, wie folgt, zu reden an:
 
»Geliebte Knaben, ich bin erfreut,
Daß ihr nunmehro gekommen seid,
Um, wie ich hoffe, mit allen Kräften
Augen und Ohren auf mich zu heften. -
Zum ersten: Lasset uns fleißig betreiben
Lesen, Kopf-, Tafelrechnen und Schreiben,
Alldieweil der Mensch durch sotane Künste
Zu Ehren gelanget und Brotgewinnste.
Zum zweiten: Was würde das aber besagen
Ohne ein höfliches Wohlbetragen;
Denn wer nicht höflich nach allen Seiten,
Hat doch nur lauter Verdrießlichkeiten.
Darum zum Schlusse - denn sehet, so bin ich -,
Bitt ich euch dringend, inständigst und innig,
 
Habt ihr beschlossen in eurem Gemüte,
Meiner Lehre zu folgen in aller Güte,
So reichet die Hände und blicket mich an
Und sprechet: Jawohl, Herr Bokelmann!«
 
Paul und Peter denken froh:
»Alter Junge, bist du so??«
Keine Antwort geben sie,
Sondern machen bloß hihi!
Worauf er, der leise pfiff,
Wiederum das Wort ergriff.
»Dieweil ihr denn gesonnen« - so spricht er -
»Euch zu verhärten als Bösewichter,
So bin ich gesonnen, euch dahingegen
Allhier mal über das Pult zu legen,
Um solchermaßen mit einigen Streichen
Die harten Gemüter euch zu erweichen.«
 
Flugs hervor aus seinem Kleide,
Wie den Säbel aus der Scheide,
 
Zieht er seine harte, gute,
Schlanke, schwanke Haselrute,
Faßt mit kund'ger Hand im Nacken
Paul und Peter bei den Jacken
Und verklopft sie so vereint,
Bis es ihm genügend scheint.
 
»Nunmehr« - so sprach er in guter Ruh -
»Meine lieben Knaben, was sagt ihr dazu??
Seid ihr zufrieden und sind wir einig??«
»Jawohl, Herr Bokelmann!« riefen sie schleunig.
 
Dies ist Bokelmanns Manier.
Daß sie gut, das sehen wir.
Jeder sagte, jeder fand:
»Paul und Peter sind scharmant!!«
 
Aber auch für Plisch und Plum
Nahte sich das Studium
Und die nötige Dressur,
Ganz wie Bokelmann verfuhr.
 
Bald sind beide kunstgeübt,
Daher allgemein beliebt,
Und, wie das mit Recht geschieht,
Auf die Kunst folgt der Profit.

Schluß


Zugereist in diese Gegend,
Noch viel mehr als sehr vermögend,
In der Hand das Perspektiv,
Kam ein Mister namens Pief.
»Warum soll ich nicht beim Gehen« -
Sprach er - »in die Ferne sehen?
Schön ist es auch anderswo,
Und hier bin ich sowieso.«
 
Hierbei aber stolpert er
In den Teich und sieht nichts mehr.
 
»Paul und Peter, meine Lieben,
Wo ist denn der Herr geblieben?«
Fragte Fittig, der mit ihnen
Hier spazieren geht im Grünen.
 
Doch wo der geblieben war,
Wird ihm ohne dieses klar.
Ohne Perspektiv und Hut
Steigt er ruhig aus der Flut.
 
»Alleh, Plisch und Plum, apport!«
Tönte das Kommandowort.
Streng gewöhnt an das Parieren,
Tauchen sie und apportieren
Das Vermißte prompt und schnell.
 
Mister Pief sprach: »Weriwell!
Diese zwei gefallen mir!
Wollt ihr hundert Mark dafür?«
Drauf erwidert Papa Fittig
Ohne weiters: »Ei, da bitt ich!«
Er fühlt sich wie neugestärkt,
Als er so viel Geld bemerkt.
 
»Also, Plisch und Plum, ihr beiden,
Lebet wohl, wir müssen scheiden,
Ach, an dieser Stelle hier,
Wo vor einem Jahr wir vier
In so schmerzlich süßer Stunde
Uns vereint zum schönen Bunde;
Lebt vergnügt und ohne Not,
Beefsteak sei euer täglich Brot!«
Schlich, der auch herbeigekommen,
Hat dies alles wahrgenommen.
Fremdes Glück ist ihm zu schwer.
»Recht erfreulich!« - murmelt er -
»Aber leider nicht für mich!!«
 
Plötzlich fühlt er einen Stich,
Kriegt vor Neid den Seelenkrampf,
Macht geschwind noch etwas Dampf,
 
Fällt ins Wasser, daß es zischt,
Und der Lebensdocht erlischt. -
 
Einst belebt von seinem Hauche,
Jetzt mit spärlich mattem Rauche
Glimmt die Pfeife noch so weiter
Und verzehrt die letzten Kräuter.
Noch ein Wölkchen blau und kraus. -
Phütt! - ist die Geschichte

Chapter 1


With a pipe between his lips,
Two young dogs upon his hips,
Jogs along old Caspar Sly;
How that man can smoke,--oh, my!
But although the pipe-bowl glows
Red and hot beneath his nose;
Yet his heart is icy-cold;
How can earth such wretches hold!
"Of what earthly use to me
Can such brutes," he mutters, "be?
Do they earn their vittles? No!
'Tis high time I let 'em go.
What you don't want, fling away!
Them's my sentiments, I say!"
O'er the pond he silent bends,
For to drown them he intends.
With their legs the quadrupeds
Kick and squirm,--can't move their heads
And the inner voice speaks out:
How 't will end we gravely doubt.
_Hubs!_--an airy curve one makes;
_Plish!_--a headlong dive he takes.
Hubs!--the second follows suit;
_Plum!_--the wave engulfs the brute.
"That's well ended," Caspar cries,
Puffs away and homeward hies.
But, as often happens, here too
Things don't go as they appear to.
Paul and Peter,--so 'twas fated,--
Naked in the bushes waited
For a swim; and they descry
What was done by wicked Sly.
And like frogs they dove, _kechunk_,
Where the poor young dogs had sunk.
Quickly each one with his hand
Drags a little dog to land.
"Plish, I'll call my dog," cried Paul;
"Plum," said Peter, "mine I'll call."
Paul and Peter then with pleasure,
Tenderly took each his treasure,
And, with speed and joy past telling,
Steered for the parental dwelling.

Chapter 2


Papa Fittig, calm and cosy,
Mamma Fittig, round and rosy,
Arm in arm sit peaceful there--
Troubled by no speck of care--
On the bench before the door;
For the summer day is o'er,
And the supper hour is near,
And the lads will soon be here.
Soon they burst upon the view,
Plish and Plum are with them too.
Fittig thinks a dog a plague:
"Nah!" he cries,--"excuse, I beg!"
But mamma with soft looks pleaded:
"Let them, Fittig!"--and succeeded.
Evening milk, fresh and delicious,
On the table stood in dishes.
Joyfully they haste indoors;
Plish and Plum ahead, of course.
Mercy! look! right in the sweet
Cream each wretch has set his feet;
And the noise their lapping makes
Shows what comfort each one takes.
At the window peeps old Sly,
Chuckles loud and says: "My eye!
This is very bad, he! he!
Very bad, but not for me!!"

Chapter 3


When night came, all worn and tired,
As if nothing had transpired,
Paul and Peter in their chamber
Lay there, wrapt in peaceful slumber,
A soft snoring through their noses
Shows how tranquilly each dozes.
But not so with Plish and Plum!
They sit ill-at-ease and glum,
Not being lodged to suit their mind,
To turn in they too inclined.
Plish, the dog's old rule to follow,
Turns round thrice, his bed to hollow;
Plum, however, shows a mind
More affectionately inclined.
When we dream of perfect rest
Comes full many a troublous guest.
"March!" With this harsh word the pets.
Turn their outward summersets
Coolness wakes activity;
Time well-filled glides pleasantly.
Means of sport are handy too,
Here a stocking--there a shoe.
These, before the morning glow,
Curious changes undergo.
When he comes the boys to wake,
And beholds the frightful wreck,
Pale the father cries: "This will
Be a monstrous heavy bill!"
Vengeful claws are in the air;
Feigning sleep, the rogues lie there;
But the mother begs: "I pray,
Fittig dear, thy wrath allay!"
And her loving words assuage
The stern father's boiling rage.
Paul and Peter never care
How they look or what they wear.
Peter two old slippers gets,
Paul his infant pantalets.
Plish and Plum, in morals blind,
To the dog-house are confined.
"This is bad!" says Sly, "he! he!
Very bad, but not for me!"

Chapter 4


Caught at last in wiry house,
Sits that most audacious mouse,
Who, with many a nightly antic,
Drove poor Mamma Fittig frantic,--
Rioting, with paws erratic,
From the cellar to the attic.
This event to Plish and Plum
Was a long-sought _gaudium_;
For the word was: "Stu-boys! take him!
Seize the wicked grinder--shake him!"
Soft! a refuge mousey reaches
In a leg of Peter's breeches.
Through the leg-tube Plish pursues him,
Plum makes sure he shall not lose him.
Nip! the mousey with his tooth
Stings the smeller of the youth.
Plish essays to pull him clear;
Nip! the plague's on Plish's ear.
See! they run heels over head,
Into neighbor's garden-bed.
_Kritze_-_kratze_! what will be--
Come, sweet flower-plot, of thee?
At that moment Madam Mieding,
With fresh oil, her lamp is feeding;
And her heart comes near to breaking,
With those pests her garden wrecking.
Indignation lends her wings,
And the oil-can, too, she brings.
Now, with mingling joy and wrath,
She gives each a shower-bath--
First to Plish and then to Plum,
Shower-bath of petroleum!
Of the effect that might be wrought,
Madam Mieding had not thought.
But what presently took place,
Right before this lady's face,
Made her shut her eyes, so dazed
That she smiled like one half crazed,--
Drew a heavy sigh, and soon
Gasped and sank down in a swoon.
Paul and Peter, hard and cool,
Heed not much the Golden Rule.
Suffering, stretched beside the way
Never once disturbs their play.
"Bad enough!" says Sly; "he! he!
Shocking bad! but not for me!"

Chapter 5


Breeches short and long surtout,
Crooked nose and cane to suit,
Gray of soul and black of eye,
Hat slouched back, expression sly--
Such is old Sol Shuffleshins;
How complacently he grins!
Fittig's door he's passing now;
Hark! a furious, _row-wow-wow_!
Scarcely has the echo gone,
When the following scene comes on.
Turn and twist him as he will,
Plish and Plum stick to him still;
Underneath his long surtout
Tugs and tears each crazy brute.
Shall that happen twice? not quite!
Mind shall triumph over might!
Presto! What strange dog is there,
Hat in mouth? the young ones stare.
What queer quadruped can he,
Backing toward the doorway, be?
Mrs. Fittig hears the clatter,
Comes to see what _is_ the matter.
Soft as on a mossy bank,
In her lap Sol backward sank.
Fittig also came in view.
"Ow!" cried Sol, "I'm torn in two!
Herr von Fittig pays me for 't,
Or I'll carry it to court!"
He must pay; that makes him pout
Worse than having ten teeth out.
In despair he casts askance
At that youthful pair a glance,--
Seeming plainly to confess,
"I've no words your shame to express"
Little care the hardened creatures
For their parent's play of features.
"Bad enough!" says Sly, "he! he!
Awful bad! but not for me!"

Chapter 6


Plish and Plum, their deeds declare,
Are a graceless, low-lived pair.
Yet they live in close communion;
And for that, in my opinion,
They deserve some commendation;
But will 't be of long duration?
"Rogue & Co."--such firm, be sure,
Cannot many days endure.
In the sunshine, vis-a-vis,
Sits a lap-dog, fair to see.
To our pair this lovely sight
Is a rare and keen delight.
Each would gain the foremost place
To behold that beauteous face.
If the front is gained by Plish,
Plum looks glum and dismalish;
Then if it is seized by Plum,
That makes Plish exceeding glum.
Soon low-muttering thunders growl,
Paws scratch gravel, eyeballs roll,
And the furious fight begins;
Plum cuts dirt, his brother wins.
Mamma Fittig stands and makes
Chicken salad and pancakes,--
Those well known and favorite dishes,
Every child devoutly wishes.
Whirr! right through the window come,
Helter-skelter, Plish and Plum.
Pot and pan and stove and stew
Mingle in one grand ragout.
"Wait! you vile Plish!" Peter holloos,
And the word instanter follows
With a well-aimed blow; but Paul
Doesn't relish that at all.
"What d' ye mean, to strike my creatur'?"
Cries out Paul, and lashes Peter;
Who, inflamed with pain and passion,
Winds up Paul in curious fashion.
Now the battle desperate grows;
Each the costly salad throws,
In a frenzy, at his brother,
And they poultice one another.
In comes papa Fittig, hasting
To inflict on them a basting.
Mamma Fittig, full of kindness,
Fearing anger's headlong blindness,
Cries, "Best Fittig! pray consider!"
But her zeal for once undid her.
Her lace cap, so nice and new,
Fittig's cane has bored quite through.
Laughs the wicked Sly, "He! he!
All are done for, now, I see!"
He who laughs at others' woes
Makes few friends and many foes.
Hot and heavy the old chap
Finds, I guess, the pancake cap.
"Bad," said Sly, "as bad can be,
And this once, too, bad for me!"

Chapter 7


So now there sit Plish and Plum,
Very dull and very glum.
Two strong chains, and short, did hem
The activity of them.
Fittig seriously reflected:
"This must somehow be corrected!
Virtue needs encouragement;
Vice gets on by natural bent."
Paul and Peter now began
Schooling with Herr Buckleman.
At the first day's session he
Thus addressed them pleasantly:
"Dear lads,--I assure you, I am very
Glad you have come to this seminary;
And, as I hope, with all your powers
Intend to improve these precious hours.
And first, the things most important to mention,
Reading, writing, and ciphering will claim our attention;
For these are the arts by which man rises
To honor and wealth, and wins great prizes.
But, secondly, what good would all this do,
Unless politeness were added thereto?
For he who is not polite to all
Into trouble will certainly fall.
Finally, therefore, bending before you,
As you see, I entreat and implore you,
If in good faith you have made up your mind
To follow the rules I have now defined,
Then lift up your hands and look me in the eye,
And say, 'Herr Buckleman, we will try!'"
Paul and Peter thought: "Old man,
D'ye think us greenhorns? Is that your plan?"
They give no answer, but inwardly
They grin and giggle, and say, "he! he!"
Whereat old Master Buckleman
Gave a low whistle, and thus began:
"Since, then, you've resolved to be
Hardened reprobates," said he,
"I am resolved, face down, to lay
You both across my desk straightway,
Applying the stick to your hinder parts
In hopes of softening your hard hearts."
Drawing out then from beneath
His coat, like sabre from its sheath,
His good hazel rod, of stuff
Flexible and tight and tough,--
He with many a sturdy thwack
Laid it on each urchin's back.
Nay, he trounced two backs in one,
Till he deemed the work was done.
"Now then," he spoke in a tranquil way,
"Belovèd children, what do you say?
Are you content and are we agreed?"
"Yes, yes, Herr Buckleman,--yes, indeed!"
Such was the method of Buckleman;
We see the good effects of his plan.
'Twas the talk of the people, one and all,--
"Charming children--Peter and Paul!"
And so _they_ tried it on Plish and Plum:
They too, also, to school must come.
And the Buckleman plan's applied
Faithfully to each one's hide.
Masters of Arts, they're soon approved,
And universally beloved;
And, as one might well expect,
Art shows practical effect.

Conclusion


One day travelling through the land,
With a field-glass in his hand,
A well-dressed man of fortune came;
Mister Peep, they called his name.
"Can't I, as I pass," said he,
"View the distant scenery?
Beauty reigns elsewhere, I know,
Whereas here 'tis but so-so."
Here he pitched into the pond,
Viewed the mud and naught beyond.
"Paul and Peter,--look and see
Where the gentleman can be!"
So said Fittig, who just then
Walked forth with the little men;
But fu'l soon it was made plain
Where the gentleman had lain,
When he, minus hat and glass,
Stood all dripping on the grass.
"_Allez!_ Plish and Plum, _apport!_"
Came the order from the shore.
Strictly trained to fetch and carry,--
Not a moment did they tarry,--
Fetched the lost goods from the deep.
"Very well," cried Mister Peep.
"Nice dogs, friend, I'll buy the two;
How'll a hundred dollars do?"
Papa Fittig's head inclined:
"The gentleman is very kind."
On new legs he seems to stand,
Such a pile of cash in hand.
"Ah, you darlings, Plish and Plum!
We must part--the hour has come--
On this very spot, right here,
Where we four, this time last year,
Were united, by the pond,
In a sweet and solemn bond.
May your life in peace be led,
With beefsteak for daily bread."
Now all this was seen by Sly,
Just then happening to pass by.
"Very pleasant," mutters he,
"Yes, no doubt, but not for me."
Envy, like a poisoned dart,
Stung him to the very heart.
All before him misty grows;
Legs give way and back he goes,
Down into the oozy damp;
Quenched forever is life's lamp!
Left alone upon the shore,
Quickened by his breath no more,
Faintly gleams the expiring soul
Of the pipe within the bowl;
One blue cloud I see ascend,
_Futt!_ the tale is at an
End